Einhornhöhle Scharzfeld

Seit 2003 ist die Einhornhöhle Teil des UNESCO-Geoparks. Die größte begehbare Höhle im Westharz wurde schon als Kulisse für u.a. die Neuverfilmung von Tom Sawyer und  die Netflix-Serie Dark genutzt.

Etwa 1,5 Kilometer nördlich der Ortschaft Scharzfeld im Landkreis Göttingen liegt die Einhornhöhle. Der natürlich entstandene Hohlraum im 270 Millionen alten Zechstein-Dolomit der Permzeit ist heute die größte begehbare Höhle des Westharzes.

Insgesamt ist sie fast 700 Meter lang, Besucher können bei einer Führung knapp 300 Meter des Höhleninnenraums erkunden. Entlang der Hauptstrecke reihen sich mehrere großen Hallen und Dome aneinander, die durch niedrige Gänge miteinander verbunden sind. Im Südwesten der Höhle, in der mystischen Blauen Grotte, fällt durch zwei Deckenöffnungen, die einzigen noch vorhandenen natürlichen Öffnungen, Licht ins Höhleninnere. Als Haupteingang zur Höhle dient ein Stollen, der seit 1905 in den Weißen Saal führt.

Ihren Namen verdankt die Höhle der Suche nach dem sagenhaften Einhorn, die Abenteurer immer wieder unter die Erde lockte. Schon Cäsar ließ vor 2.0000 Jahren im Harz nach dem Einhorn suchen, bereits seit dem frühen Mittelalter gruben Knochensammler in der Höhle nach Knochen des Wundertiers. Sie entpuppten sich später als Überreste größerer ausgestorbener Säugetiere. Die fossilen Knochen, die in der Einhornhöhle gefunden wurden, stammen unter anderem von Höhlenbären, Höhlenlöwen und vielen weiteren Tieren aus der Eiszeit. Neandertaler suchten über viele Jahrtausende die Einhornhöhle auf.

Die Höhle kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Weitere Infos

Einhornhöhle

www.einhornhoehle.de

 

Scharzfeld

www.scharzfeld-harz.de

 

Bilder

Verein Gesellschaft Unicornu fossile e.V.

Übersicht

Haltestelle

  • Scharzfeld Hasenwinkel 450

Fußweg

ca. 1 km

 

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